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TSF Ditzingen SSV Zuffenhausen

Offene internationale Stuttgarter Stadtmeisterschaft
Springer, Läufer, Dame König, Turm, Springervom 10.5. - 13.5.2018 in der Stadthalle Ditzingen

SV Stuttgart Wolfbusch 1956 e.V.
 
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.Runde 1..Runde 2..Runde 3..Runde 4..Runde 5..Runde 6..Runde 7.
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.Aktuelles..Ausschreibung..Teilnehmer..Endstand..Historie..Gästebuch.
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2016201520142013201220112010200920082007
20062005200420032002200120001999199819971996
TurniersiegerGesammelte Partien
 
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Historie

Die Stuttgarter Stadtmeisterschaften im Schach haben inzwischen eine lange Tradition als regionales offenes Turnier, das abwechselnd von verschiedenen Stuttgarter Vereinen ausgerichtet wurde.
Der Schachbezirk Stuttgart vergibt jährlich das Turnier an den Verein, der das sportlich attraktivste Konzept vorstellt. Seit 1996 ist der SSV Zuffenhausen (ehemals TSV Zuffenhausen) Ausrichter dieses traditionsreichen Turniers. Durch seine ständig gewachsenen Teilnehmerzahlen musste bald Verstärkung gesucht werden. Diese wurde schließlich im Jahr 2000 durch die TSF Ditzingen gefunden. Seit diesem Jahr findet das Turnier auch meist in der Stadthalle Ditzingen statt. Wegen zeitweiliger Umzüge in die Stadthalle Gerlingen hat auch der SK "e4" Gerlingen seine Hilfe zur Verfügung gestellt. In 2013 wurde er durch den SV Wolfbusch ersetzt.

Hier ein kurzer Rückblick auf die letzten Jahre:

2016 nahmen 265 Schachspieler an der Stuttgarter Stadtmeisterschaft teil. Gewonnen hat sie zum zweiten Male Großmeister Ivan Ivanisevic, hauchdünn aufgrund der etwas besseren Feinwertung vor den beiden Großmeistern Henrik Teske und Nikita Maiorov. Alle drei standen am Ende bei fünf Siegen und zwei Remis.
Der Turniersieg im B-Turnier ging an Abdollah Shahisavandi und das C-Turnier gewann Mogens Meißner.

2015 gewann GM Aleksandre Karpatchev die Stuttgarter Stadtmeisterschaft. In diesem Jahr gelang es sogar sechs Spielern mit der gemeinsamen Top-Punktzahl von 5,5 Punkten aus dem Turnier herauszugehen. Mit 29,5 Buchholzpunkten sicherte sich GM Karpatchev so den Sieg vor den Konkurrenten GM Marin Bosiocic, GM Alexandre Dgebuadze, IM Alexander Belezky, FM Mitja Piskur und Kevin Schröder.
Das B-Turnier gewann Stefan Lehmann mit 6,5 Punkten und den Sieg im C-Turnier sicherte sich als erste Frau Jacqueline Kobald mit sechs Punkten.

2014 ging GM Ivan Ivanisevic als Sieger aus der Stuttgarter Stadtmeisterschaft hervor. In einer knappen Entscheidung gewann er das Turnier aufgrund der besten Feinwertung (29 Buchholzpunkte) vor den punktgleichen Großmeistern Lev Gutman (28 Bucholzpunkte) und Vyacheslav Ikonnikov, sowie dem lokalen Nachwuchsspieler Mark Kvetny (beide mit 27 Buchholzpunkten).
Den Sieg im B-Turnier sicherte sich Stefan Jantos, der nur ein Remis abgab, und den Titel im C-Turnier holte sich Jonas Bender bei ebenfalls nur einem halben Verlustpunkt.

2013 gewann IM Jose Fernando Cuenca Jimenez das Turnier gleich bei seiner ersten Teilnahme, gefolgt von den beiden Großmeistern Vyacheslav Ikonnikov und Aleksandre Karpatchev, alle drei ungeschlagen. Im Unterschied zu beiden letztgenannten gab Cuenca gegen keinen anderen Gegner ein Remis ab und gewann so souverän mit 6 von 7 möglichen Punkten.
Noch deutlicher war die Entscheidung im B-Turnier, wo Stefan Paschmann mit einem ganzen Punkt Vorsprung sich den Titel sicherte. Im C-Turnier gewann Manuel Schwarz mit 6,5 Punkten.

2012 erreichte GM Vyacheslav Ikonnikov nach mehreren Anläufen seinen ersten Turniersieg in Stuttgart. Mit nur einem abgegebenen Remis sicherte er sich den alleinigen Titel vor seinem Vereinskollegen GM Aleksandr Karpatchev. Dritter wurde der Lokalmatador Igor Neyman.
Das B-Turnier wurde von Tim Winkler, das C-Turnier von Oliver Schröder gewonnenen. Beide blieben ungeschlagen und holten sechs Punkte. Sie setzten sich schließlich jeweils aufgrund der besseren Buchholzwertung knapp durch.

2011 sah die Stuttgarter Stadtmeisterschaft ihr engstes Finale überhaupt. In allen Turnieren musste die Buchholzwertung über den Sieger entscheiden. Im A-Turnier waren sechs Spieler nach dem letzten Spieltag mit 5,5 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze, dass für eine Entscheidung die Feinwertung herhalten musste. Diese sah dann GM Oleg Korneev klar vorne. Den zweiten Rang mussten sich schließlich IM Davit Lobzhanidze und GM Sergei Ovsejevitsch, zweimaliger Sieger der Stadtmeisterschaft, teilen.
Im B-Turnier waren vier Spieler nach Punkten gleichauf, hier setzte sich Frank Riegel gegen Sergej Pelezki, Sieger von 2007, und Siegmund Haug durch. Das C-Turnier wurde von Maximilian Graf vor Moritz Dallinger gewonnen

2010 erspielte sich GM Yuri Solodovnichenko knapp den Turniersieg vor GM Viacheslav Ikonnikov. Beide blieben ungeschlagen und holten jeweils sechs Punkte - die Buchholzwertung gab mit 31:30 letztlich den Ausschlag zu Gunsten von GM Solodovnichenko. Dritter wurde - ebenfalls aufgrund der besseren Feinwertung IM Dmitry Stets mit 5,5 Punkten.
Frank Riegel holte sich überlegen den Turniersieg im B-Turnier - einzig ein Remis musste er abgeben. Das gleiche Kunststück gelang Niel Haro im C-Turnier. Auch er holte sich mit 6,5 Punkten souverän den ersten Platz.

2009 holte sich Großmeister Sergej Ovsejevitsch seinen zweiten Titel als Stuttgarter Stadtmeister. Aufgrund der mit Abstand besten Buchholzwertung (34.0) setzte er sich in diesem Jahr mit sechs Punkten gegen IM Maxim Chetverik und GM Dmitry Svetushkin durch (jew. 31.0 und 28.0 Buchholzpunkte).
Im B-Turnier setzte sich Bernd Reichhardt überlegen gegen Enis Zuferi und Frank Riegel. Als einziger Spieler mit sechs Punkten gewann er deutlich vor den beiden letzteren, die bei 5.5 Punkten die besten Buchholzwertungen aufwiesen (33.0 und 32.5).
Ähnlich stellte sich das Bild im C-Turnier dar; dieses zum zweiten Mal ausgerichtete Turnier gewann Klaus Peter Krueger ebenfalls mit sechs Punkten unangefochten vor einem Verfolgerfeld mit 5.5 Punkten.

2008 sicherte sich der Großmeister Andrej Sumets den Turniersieg bei der Stuttgarter Stadtmeisterschaft. Punktgleich setzte er sich gegen GM Thomas Luther durch, den er im Turnier sogar direkt besiegte. Nur zwei Remis gab er ab und erzielte die etwas bessere Feinwertung. An die Spitze eines kleineren Verfolgerfeldes mit 5.5 setzte sich IM Hannes Rau.
Das B-Turnier dominierte Moon-Gu Kang, der nur ein einziges Remis abgab und sich mit einem ganzen Punkt Vorsprung zum Sieger krönte. Auf den Plätzen folgten Florian Feller und Erhard Ölke.
Eine weitere Neuerung gab es in diesem Jahr ebenfalls: unterhalb des B-Turniers wurde eine weitere Turnierklasse eingerichtet. Dieses zum ersten Mal ausgerichtete C-Turnier gewann Thomas Polarczyk wegen der besseren Feinwertung vor Manfred P. Bauer.

2007 gewann der an Nummer eins gesetzte Großmeister Sergej Ovsejevitsch die Stuttgarter Stadtmeisterschaft. Mit fünf Auftaktsiegen alleine an der Spitze sicherte er sich den Turniersieg mit zwei folgenden Remis. Zweiter wurde Großmeister Eckhard Schmittdiel, ebenfalls mit sechs Punkten, aber einer schlechteren Feinwertung.
Mit sehr guten 6.5 Punkten gewann Sergej Pelezki das B-Turnier. Alleine sechs Punkte holte Dr. Alexander Marx und sicherte sich so den zweiten Platz vor einem Verfolgerfeld mit jeweils 5.5 Punkten.

2001 wuchs die Stuttgarter Stadtmeisterschaft weiter - 196 Teilnehmer sind ein deutliches Zeichen und nochmal mehr als 50 Spieler mehr, als im Jahr zuvor.
Den Sieg sicherte sich der Internationale Meister Thorsten-Michael Haub. Und das verdient: er ging mit fünf Punkten auf Augenhöhe mit sechs weiteren Spielern in die letzte Runde. Und während man sich an den ersten drei Brettern auf ein Remis einigte, bezwang Haub an Brett vier seinen Gegner, überholte seine Konkurrenten und wurde mit sechs Punkten unangefochten neuer Stuttgarter Stadtmeister.
Punkt- und Buchholzwertungsgleich (5.5 und 33.0) folgten Matthias Duppel und Zbigniew Ksieski auf den Plätzen. Weitere vier Spieler erreichten ebenfalls 5.5 Punkte, holten aber eine niedrigere Feinwertung.
Das zweite B-Turnier in der Geschichte der Stuttgarter Stadtmeisterschaft gewann Mohammed Barikzai vor dem Lokalmatador Dirk Reinhold aus Ditzingen und Olaf Dübner Thomas Schnepel. Alle vier holten sehr gute sechs Punkte und so musste am Ende wiedermal die Buchholzwertung entscheiden.

2000 gab es einige Besonderheiten bei der Stuttgarter Stadtmeisterschaft. Zum Einen gab es einen Teilnehmerrekord - mit 144 Spielern traten deutlich mehr Spieler an, als in allen Jahren zuvor. Ob es an der Einführung eines zweiten, nach TWZ sortierten B-Turniers lag? So hatten nun auch Spieler ohne Siegchance gegen Großmeister die Möglichkeit, ein erfolgreiches Turnier zu spielen. Michael Schuh nutzte die Möglichkeit und gewann das Premierenturnier.
Den Titel des Stuttgarter Stadtmeisters sicherte sich - auch das eine Besonderheit - zum zweiten Mal Michail Kekelidse. Bis heute der einzige Nicht-Titelträger, dem ein Turniersieg gelang und auch wenige andere konnten den Titel überhaupt ein zweites Mal gewinnen. Mit 5.5 Punkte und der besten Feinwertung verwieß er Gyözö Forintos und Klaus Klundt auf die Plätze. Rene Wendt und Michael Kopylov erreichten ebenfalls diese Punktzahl, verpassten aber leider das "Treppchen".

1999 - viertes Turnier, vierter unterschiedlicher Turniersieger. Großmeister Eduard Meduna sicherte sich ungeschlagen den Titel als Stuttgarter Stadtmeister. Punktgleich dahinter folgten GM Normungs Miezis, GM Vladimir Nevednichy und IM Dragos Dumitrache - jeweils nur aufgrund der schlechteren Buchholzwertung geschlagen.

1998 holte sich GM Sergei Kalinitschew vor GM Dorian Rogozenko und Harald Handke den Turniersieg. Alle drei erreichten sechs Punkte aus den sieben Partien und so musste die Buchholzwertung für eine Entscheidung sorgen. Sergei Kalinitschew setzte sich hier deutlich durch und verwieß seine Konkurrenten auf die Plätze.

1997 wurde das Novotel Stuttgart-Stammheim als Austragungsort gewonnen. An Himmelfahrt (08.05.1997 - 11.05.1997) kämpften 109 Schachspieler, darunter 5 internationale Großmeister, 4 Internationale Meister und 3 FIDE-Meister um den Titel des Stuttgarter Stadtmeisters und einen Preisfonds von DM 6180.

Die Bekanntgabe und Nachberichte der Veranstaltung in Stuttgarter Tageszeitungen sowie in verschiedenen Schachzeitungen steigerte den Bekanntheitsgrad noch einmal erheblich. Das wachsende Turnier wurde auch von den Sponsoren überregionaler finanziert. Der bisherige Hauptsponsor, die Volksbank Zuffenhausen, wurde durch die Volksbanken und Raiffeisenbanken ersetzt. Als weitere Sponsoren engagierten sich der Schachbezirk Stuttgart, das Novotel Stuttgart-Stammheim, das SchachDepot Harald Wohlt, die Unternehmensberatung Morar, die Bauschlosserei Heyer und die Firma Bartl Inneneinrichtung.

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1997: Großmeister Movsziszian bei der Siegerehrung   1997: schwere Denkarbeit an allen Brettern

1996 wagte der TSV Zuffenhausen, anläßlich des 75-jährigen Jubiläums der Schachabteilung, die Stuttgarter Stadtmeisterschaft als Internationales Open auszurichten. Der Erfolg gab den Zuffenhäusern recht: am traditionellen Himmelfahrtstermin (16.05.1996 - 19.05.1996) kamen 82 Teilnehmer ins Vereinsheim des TSV Zuffenhausen. Darunter 2 internationale Großmeister,1 internationaler Meister und 3 FIDE-Meister.

Die Ausschreibung in der Schachzeitung Europa-Rochade führten dazu, daß das Teilnehmerfeld überregionaler wurde. Einige europäische Spitzenspieler konnten ebenfalls angelockt werden. Die Volksbank Zuffenhausen als Hauptsponsor sowie die Landesgirokasse Stuttgart und das SchachDepot Harald Wohlt ermöglichten einen Preisfonds von DM 6000. Angespornt vom Erfolg entschloß sich der TSV Zuffenhausen dazu, die Stuttgarter Stadtmeisterschaften weiterhin auszurichten und auszubauen.

1995 wurde das Turnier ebenfalls als regionales Open von den Stuttgarter Schachfreunden 1879 organisiert. Der Versuch, die Veranstaltung auf zwei Wochenenden (06./07.05.1995 und 13./14.05.1995) zu verteilen, scheiterte kläglich. Die Teilnehmerzahl von 40 Schachspielern bei einem Preisfonds von DM 1930 und vergleichbarer Werbung wie im Vorjahr war enttäuschend.

1994 wurde das Turnier als regionales Open von der SG Vaihingen/Rohr ausgerichtet. Der Himmelfahrtstermin (11.05.1994 - 15.05.1994) bescherte den Vaihingern 71 Teilnehmer. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, daß das Turnier nur in der Schachzeitung Württemberg-Rochade ausgeschrieben wurde.

 

 
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      Letzte Änderung am 28.05.2017 von Stefan Aubel  
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